Cocker Spaniel vom Alten Berg

Schutzimpfungen

Impfungen von Tieren dürfen nur vom Tierarzt vorgenommen und müssen im Impfpass (Heimtierpass) dokumentiert werden.

Vor jeder Impfung muss gewährleistet sein, dass der Hund gesund, ausreichend ernährt und frei von Parasiten (insbesondere Würmern) ist. Ein kranker oder geschwächter Organismus würde keine oder nur eine unzureichende Immunität als Reaktion auf die Impfung ausbilden.

Welpen werden beim Züchter in der 7.(gegen Parvovirose alleine) bzw. 8. Lebenswoche (dann 4- oder 5-fach = SHL + Parvo + Zwingerhusten) zum ersten Mal geimpft, um Verluste zu vermeiden. Da der Impfschutz in diesem Zeitraum aber noch durch die vom Muttertier erhaltenen Schutzstoffe beeinträchtigt werden kann, muss unbedingt 4 Wochen später eine Nachimpfung erfolgen, im Alter von 18 Wochen nochmals; dann ist der Schutz durch die Mutter garantiert abgebaut und der Impfstoff kann auf alle Fälle seine volle Wirksamkeit entfalten. Bitte darüber mit ihrem Tierarzt sprechen! Im Alter von 12 13 Wochen wird auch das erste Mal gegen Tollwut geimpft.
Dringende Empfehlung: Im Alter von ca. 18 Wochen sollte nochmals eine Wiederholungsimpfung durchgeführt werden.
(Es könnte sein, dass die Welpen so viel Antikörper von der Mutterhündin erhalten, dass die ersten Impfungen nicht entsprechend wirksam werden.)

Wiederholungsimpfungen in jährlichen Abständen sind zur Vorbeugung gegen Staube, Hepatitis, Leptospirose, Parvovirose (Katzenseuche), Tollwut und Zwingerhusten erforderlich. Es gibt zwar die Meinung, dass zur Verhinderung von Staupe und Infekt. Leberentzündung eine Impfung alle 2 Jahre ausreicht, aber Geld gespart wird dadurch nicht, und gerade die Staupe ist wieder im Kommen.

Zwischenzeitlich ist ein neuer Tollwut-Impfstoff auf dem Markt, sodass nach der ersten 1-Jahresimpfung nur noch alle 3 Jahre gegen Tollwut geimpft werden muss. Dies muss aber im Impfpass entsprechend vermerkt sein!

(Anmerkung: Alle unsere Hunde - auch die alten - werden jährlich 6-fach geimpft, bzw. 5-fach und nun eben alle 3 Jahre auch gegen Tollwut).

Für die Schutzimpfungen stehen Einzel- bzw. Kombinationsimpfstoffe zur Verfügung. Welcher Impfstoff zu welchem Zeitpunkt angewendet werden soll, entscheidet alleine der Tierarzt unter Berücksichtigung der allgemeinen Seuchenlage.

Wir empfehlen allerdings - zumindest bei Welpen bzw. Junghunden - gegen Parvovirose immer einzeln zu impfen und die restlichen Impfungen 8 - 10 Tage später vornehmen zu lassen (der Impfschutz soll dann besser ausgeprägt sein).

Hinter dem Handelsnamen der meisten Impfstoffe stehen Buchstaben als Abkürzung für die Krankheiten, gegen die der Impfschutz ausgebildet werden soll. Dabei bedeutet:

S = Staube; H = Hepatitis; L = Leptospirose;
P = Parvovirose; P = Para Influenza = Zwingerhusten;
T = Tollwut.

Bitte achten Sie darauf, dass jede Impfung Ihres Hundes von Ihrem Tierarzt in den Impfpass (Heimtierpass) eingetragen wird.
(Dieser Text ist teilweise aus einer Broschüre für Impfstoffe entnommen.)

Die für Auslandsreisen geltenden Bedingungen erfahren Sie über beim Tierarzt ausliegende Broschüren, über die Veterinärämter oder auch über die jeweiligen Konsulate oder den ADAC. Kümmern Sie sich rechtzeitig darum!

Gegen die gefährliche Lyme-Borelliose gibt es jetzt einen Impfstoff. Fragen Sie Ihren Tierarzt danach. Allerdings müssen Sie trotzdem immer noch an den Zeckenschutz äußerlich denken!!

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